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Kolumbien / Columbia

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Kolumbien / Columbia

(English version below)

Nachdem ich {Rieke} meiner Freundin Bree in den USA heute einen Eindruck unserer ersten Tage in Kolumbien geschrieben habe, möchte ich das Geschriebene (auf ihr Anraten hin) gerne mit euch teilen. Wir sind hier ein wenig an unsere Grenzen geraten – besonders die Tatsache, dass mein Rucksack irgendwo stecken geblieben ist, stresst mich doch ein wenig. Aber wir sind guter Dinge!

„Kolumbien ist grün und unfuckingfassbar heiss. Zumindest da wo wir sind. Die Luftfeuchtigkeit und die Hitze sind SO intensiv, es ist kaum zu beschreiben. (Torsten muss nur an „Hitze“ denken und geht ein, der Arme.) Und zwischendurch gibt es monsunartige Regenfälle.
Die Menschen hier lieben Farbe und tragen sie in allen Kombinationen und streichen ihre Häuser kunterbunt, daran können wir uns kaum satt sehen.
Nicht nur das Wetter überfordert uns, auch der Lärm: „hupen“ scheint hier großer Volkssport zu sein. Autos und überfüllte Busse und Motorräder, alle gleichzeitig, aus allen Himmelsrichtungen. Leute rufen und Hunde bellen und über unseren Köpfen krächzen kleine Papageien (das ist tatsächlich das schönste an der Geschichte) und man weiss nicht, wo man zuerst hinhören oder – schauen sollst. Immer auf der Suche nach Schatten. Die Hitze kocht unsere Gehirne.
Und dann ist es staubig und dreckig und am Straßenrand stehen flauschige Esel und kleine Kätzchen tapsen herum und Leute versuchen dir kaltes Wasser und Kokosnüsse und Früchte und wasweissich zu verkaufen und gleichzeitig musst du aufpassen, dass du nicht in einem der riesengroßen Löcher im Fußweg verschwindest. Oder auf der Straße.
Und auf der anderen Seite von all dem gibt es ein Einkaufszentrum mit einer Eislaufbahn für Kinder. Eine EISLAUFBAHN. Und Reichtum und Schick und sehr gut gekleidete Menschen – es scheint als würden die Kolumbianer darauf Wert legen, wenn sie es sich denn leisten können. Und wir mittendrin – wir verstehen kaum ein Wort spanisch. Wir wohnen bei einer Familie in einem Gästezimmer, damit wir eben gezwungen sind, spanisch zu sprechen aber am Tag der Ankunft war das alles einfach zu viel – wir waren den ganzen Tag auf den Beinen, hatten kaum gegessen oder getrunken (selber schuld!), dann der verloren gegangene Rucksack und die Hitze, die uns dann den Rest gegeben hat.
Immerhin haben wir uns ganz gut erholt. Nachdem ich heute sehr viel Zeit am Telefon verbracht habe gibt es die gute Nachricht: jemand hat meinen Rucksack gefunden! Die schlechte Nachricht: er ist immer noch in Mexiko Stadt. Nun denn.
Ach ja, und „zwischendurch“ besuchen wir die Sprachschule. Macht sehr viel Spaß aber ist eben auch sehr viel Stoff.
Ganz vergessen: es gibt hier nur kaltes Wasser zum duschen, keinen Spiegel. Vorgestern Abend dann eine „medium plus“ große Kakerlake. Aber wir genießen die Zeit und nach ein wenig Schlaf sind wir guter Dinge.
Es ist so farbenfroh und lebendig hier. Ich habe heute schon einige Fotos gemacht und werde noch mehr machen, ich musste mich erstmal zurechtfinden.“

Soviel zum ersten Eindruck zu Kolumbien. Und dabei sind wir erst drei Tage hier.

Liebe Grüße in die Heimat und dahin wo auch immer ihr das hier lest!


Earlier today, my best friend Bree from the States asked me {Rieke} how Colombia is. I sent her a message and she replied with: „I love love love this. Your description overwhelmed me. You should share this“ – so I am. It’s been a couple of intensive days but I think we are finding our vibes.
Here is my answer to her question how Colombia is:

„It’s green. And it’s so fucking hot. At least where we are. The humidity and the heat is like nothing I’ve ever experienced. It’s much more intense than anything in Mississippi or Thailand or the Philippines. It’s crazy. And in between it monsoon rainfalls.
The people LOVE color and they wear them and paint their houses in every variety of BOOM you can only imagine.
The weather is totally overwhelming us and there is also the noise. Noise of: traffic – honking seems to be a huge sport here. Cars and buses full with people and motorbikes and then all together, coming from every direction. People are screaming and dogs are barking and little parrots (that’s the nicest part actually) are flying and chirping over your head and you don’t know where to look and listen first. Always in search of shade. It feels like the heat is melting your brain, it’s unbelievable.
Then there is dust and trash and donkeys and kittens on the side of the road and people trying to sell water or coconuts or fruit or whatever and then there are holes as big as Japan in the sidewalk. Or the street. And just on the other side of the road (literally!!) there is a mall with an ice rink. An ice rink!! And wealth and fashion and very stylish people. Colombians like to dress nicely if they can afford it it seems.
And then us in between, hardly understanding Spanish. We are living with a family in their guest room so we have to speak Spanish but after our travel day from Veracrux, Mexico to here, not having eaten or drunken properly all day (stupid us), having lost my backpack and arriving at night being knocked off our feet from the heat it was all a bit much.
We’ve recovered I would say. After spending a loooot of time on the phone today I received a mail that someone found my backpack so the good news is: it’s somewhere. The bad news: „somewhere“ is Mexico City. Oh well.
Oh and in between we are attending Spanish school. Fun but a lot of input.
And only cold water for showering. No mirror. No window. A kockroach medium plus size night before last. But we’re enjoying it and after two days of sleep we’re back to positive vibes.
It’s so colorful and vibrant here. I took a few pictures today and will take more, I just had to get situated.“

Hope you like. More to come, we’ve only been here three days…