risottoumdiewelt.de | Die Reise geht weiter 
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Die Reise geht weiter 

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Die Reise geht weiter 

Seit einigen Tagen haben wir wieder deutschen Boden unter den Füßen. Der warme, glitzernde Empfang unserer Freunde, Familien und dem tollen Sommerwetter war ziemlich genial. Es ist schön und spannend wieder hier zu sein und wir ertappen uns dabei, dass wir auf normalerweise gewohnte Dinge einen irgendwie anderen Blick haben: es ist so grün hier! Und sooo sauber! Und wie Babypopo-glatt der Asphalt auf den Autobahnen hier ist (im Vergleich zu manchen Straßen in Südamerika!) ist uns vor unserer Reise auch nie so richtig aufgefallen.

Es wird wohl noch eine Weile dauern bis wir das Erlebte und das Gewohnte knotenfrei zusammenweben können: zu zahlreich sind die vielen Eindrücke aus den vergangenen Monaten. Sieben Monate auf der Panamericana. Gute 28.000km in einem beinahe 30 Jahre alten amerikanischen Campervan – das klingt selbst für uns immer noch nach einem unwirklichen Abenteuer von irgendwem anderen. Wir haben euch noch SO viele Reise-Geschichten zu erzählen (zum Beispiel, als wir als einzige Besucher an einem verregneten Tag in einem kleinen, schnuckeligen Spa mit heißen Quellen saßen, direkt an einem klaren Fjord, und vor unseren Nasen tauchte plötzlich ein putziger, chilenischer Fischotter auf und guckte uns aus süßen Knopfaugen an) (oder der Tag, an dem wir Matthias aus Trier, 19 Jahre, und Johann aus Chemnitz, 24 Jahre, vorm gefühlten Hungertod retten – wie zum Teufel kann man auch in the middle of fucking nowhere backpacken und dann keine Verpflegung dabei haben?!?) (und wo wir bei „retten“ sind: schon mal ein halbstarkes, flauschiges Guanako aus einem stramm gezogenen Stacheldrahtzaun befreit? Wir schon!) – falls euch unsere Erzählungen bisher gefallen haben: damit sind wir noch nicht zu Ende.

Bei uns steht die nächste „Reise“ tatsächlich schon in den Startlöchern: in gut sechs Wochen wird unsere Tochter zur Welt kommen. Wir sind happy und überwältigt zugleich und können übrigens auch in Sachen „Schwanger durch Südamerika“ ein paar Geschichten erzählen: nein, wir waren bei keinen Schamanen in einem verrauchten Zelt und ja, „da drüben“ bekommen die auch Kinder und haben eine dementsprechende ärztliche Versorgung – aber dazu später mehr.

Wir kommen jetzt erstmal an, der Norden ist und bleibt unsere Heimat und dank erneutem Glück können wir uns vorerst in Hamburg in der möblierten Wohnung einer Freundin einnisten. Baby bekommen. Eltern werden. Fotos von der Reise sortieren. Sowas halt.

Wir möchten jedem Einzelnen von euch danken, der unserer Reise gefolgt ist und so auch MIT uns gereist ist. Viele von euch haben uns inspiriert, haben uns Denkanstöße gegeben. Es war uns schlichtweg eine irre Freude, unsere Erlebnisse mit euch teilen zu dürfen. Danke! Wenn ihr mögt machen wir damit einfach genau so weiter.